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Vita

Renato Salvatteci studierte Fischerei-Ingenieurwissenschaften in Lima (Peru). Nach dem Masterabschluss in Mariner Ökologie in Mexiko promovierte er 2013 in Environmental Sciences an der Université Paris VI (Frankreich). Von 2014 bis 2019 arbeitete er am Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel, zuerst als Alexander von Humboldt postdoctoral fellow und dann als post-doctoral researcher im SFB 754 Project "Climate – Biogeochemistry Interactions in the Tropical Ocean".

Seit 2020 ist er im Team des Center for Ocean and Society. Im Projekt Humboldt Tipping Points rekonstruiert Renato Salvatteci Veränderungen in früheren Fischpopulationen. Dazu untersucht er in einem innovativen Verfahren Fischschuppen und Fischknochen, die in Meeressedimenten abgelagert sind.

Forschungsfragen

  • Wird ein warmer Ozean 2050 genug Nahrung für 10 Milliarden Menschen bieten? Eine paläoozeanografische Annäherung.

  • Welche Faktoren haben in den vergangenen 140.000 Jahren die Veränderungen in Produktivität und Sauerstoffarmut im Eastern Boundary Upwelling System beeinflusst?

  • Wie haben kleine pelagische Fische in der Vergangenheit auf Veränderungen reagiert (in Zeitskalen von Jahrzehnten und Jahrtausenden)?