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Vita

Marie-Catherine Riekhof leitet das „Center for Ocean and Society“ und ist seit Nov. 2019 Professorin für Politische Ökonomie des Ressourcenmanagements mit Schwerpunkt auf Meeres- und Küstenressourcen an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Kiel (Promotion 2015) folgte eine mehrjährige Anstellung am Center of Economic Research der ETH Zürich (Schweiz) in der Arbeitsgruppe „Makroökonomie“, wo sie zu politökonomischen Themen im Bereich Klima- und Technologiepolitik forschte. Anschließend folgte 2019 Mitarbeit im Forschungsprojekt marEEshift an der Uni Freiburg in der Arbeitsgruppe „Umweltökonomie und Ressourcenmanagement“. Weitere internationale Erfahrungen sammelte sie als Weltbank-Consultant in Indien und bei Forschungsaufenthalten im Senegal und in den USA.

Forschungsfragen

Marie-Catherine Riekhof arbeitet konzeptionell sowie mit quantifizierbaren ökologisch-ökonomischen Modellen und führt empirische Studien durch. Sie untersucht die Auswirkungen verschiedener institutioneller Regelungen im Bereich von Meeres- und Küstenressourcen. Dabei werden Probleme in der Umsetzung thematisiert, um beispielsweise die unterschiedlichen Auswirkungen auf Transaktionskosten zu berücksichtigen.

  • Wie beeinflussen institutionelle Regelungen (z.B. internationale Vereinbarungen zu Fischereirechten) und der Einsatz neuer Technologien (z.B. Industrialisierung der Fischereiflotte, Entsalzungstechnologien, Marine Aquakultur) die Nutzung natürlicher Ressourcen (Fisch, Bindung von CO2, Rohstoffabbau)? Wie verändert sich dabei die Verteilung von Gewinnen und Risiken zwischen verschiedenen Nutzergruppen (z.B. Küstenfischerei vs. Hochseefischerei, Tourismus, Naturschutz)?

  • Welche Faktoren beeinflussen die Umsetzbarkeit von Umweltpolitik (z.B. Regulierungskosten, Interessensgruppen)?

  • Wie können wir verschiedene Modelle koppeln, um die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringen, und wie können wir mit verschiedenen Nutzergruppen in den Dialog treten, um durch besser abgestimmte politische Programme die Ergebnisse zu verbessern?