PhD-Stelle im Graduiertenkolleg "Diversilience"
09.02.2026
Projektstart: 15.04.2026. 65% für 3,5 Jahre. Bewerbungsschluss ist der 20.02.2026
Thema 9: Ernährungssystempolitik, Internalisierung externer Effekte und Resilienz
Ernährungssysteme sind eng mit der natürlichen Umwelt verflochten und lassen sich als sozial-ökologische Systeme verstehen. Ihre Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Kipppunkte zu vermeiden sowie unerwartete Schocks zu bewältigen und sich davon zu erholen. Ökosysteme funktionieren umso effizienter und stabiler, je höher ihre Biodiversität ist. Die Lebensmittelproduktion steht dabei in enger Wechselwirkung mit der Biodiversität, da sie diese sowohl beeinflusst als auch von ihr profitiert. Positive Leistungen der Biodiversität ebenso wie negative menschliche Einwirkungen gelten als Externalitäten, die politisch adressiert werden sollen – bislang jedoch mit gemischtem Erfolg.
Ziele:
1) den Status quo bestehender ernährungssystembezogener Politiken in Deutschland im Hinblick auf Externalitäten zu erfassen
2) ein resilientes deutsches Ernährungssystem zu operationalisieren, indem Grenzen definiert werden, die nicht überschritten werden dürfen,
3) ein theoretisches sozial-ökologisches Modell zur Analyse politischer Handlungsoptionen zu entwickeln, und
4) politische Maßnahmen zur Steigerung von Diversität und Resilienz zu bewerten
Für weitere Infos, siehe das untenstehende PDF.